Einheitsfeier in Dresden – Demonstranten beschimpfen Politiker

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Teilnehmer von Protesten gegen die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit halten am 03.10.2016 in Dresden (Sachsen) auf dem Neumarkt Schilder mit der Aufschrift "Merkel muss weg". Die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit finden in der
Tag der Deutschen Einheit© dpa, Sebastian Willnow, wil htf

Polizei muss Pegida-Anhänger wegdrängen

Zum Höhepunkt und Abschluss der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden ist die Lage angespannt.

Mehrere hundert Demonstranten haben die geladenen Politiker beim Empfang zur zentralen Einheitsfeier in Dresden lautstark beschimpft. Vor allem Anhänger des fremdenfeindlichen Pegida-Bündnisses riefen am Montag vor dem weiträumig abgesperrten Verkehrsmuseum “Volksverräter”, “Haut ab” und “Merkel muss weg”.

“Um Zugang der Ehrengäste zu den Protokollveranstaltungen am Neumarkt zu gewährleisten, mussten Personen zurückgedrängt werden”, teilte die Polizei via Twitter mit.

Um Zugang der Ehrengäste zu den Protokollveranstaltungen am Neumarkt zu gewährleisten, mussten Personen zurückgedrängt werden.

Unter den Gästen waren Bundespräsident Joachim Gauck, Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Auch Trillerpfeifen ertönten. Zu den Demonstranten gehörte auch der Pegida-Mitbegründer Lutz Bachmann. Augenzeugen sprachen von einem Spießrutenlauf für die Gäste und Politiker.

Am Mittag beginnt der offizielle Festakt in der Semperoper. Die Feiern finden unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen statt.

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