Ermittlungen gegen Mann wegen versuchter Tötung

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Zwei Franzosen sind an der Street-Parade von zwei jungen Männern niedergestochen worden. Der Staatsanwalt ermittelt nun nur noch gegen einen von ihnen wegen versuchter Tötung.

Kurz nach dem Ende der 25. Ausgabe der Street-Parade erlitten am Utoquai um 0.30 Uhr zwei 28-jährige Franzosenlebensgefährliche Stich- und Schnittverletzungen. Daraufhin wurden ein 18-jähriger Iraner und ein gleichaltriger Schweizer festgenommen, die sich – ebenfalls verletzt – am Bellevue in einen Sanitätsposten begaben. Der Gesundheitszustand der beiden Franzosen hat sich inzwischen verbessert.

Der zuständige Staatsanwalt Adrian Kägi ermittelte daraufhin wegen versuchter Tötung gegen die zwei Angreifer, wie dieNZZschreibt. Einer der beiden wurde aber nach einer Woche Untersuchungshaft wieder freigelassen. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft nur noch gegen einen Mann, der immer noch in Untersuchungshaft sitzt, wegen versuchter Tötung.

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Nicht der einzige Fall

Der Angriff auf die Franzosen war nicht der einzige Fall, bei dem Stichwaffen eingesetzt wurden. Die Polizei sprach von einer auffallenden und besorgniserregenden Häufung. Einige Stunden vor dem Vorfall am Utoquai zog sich am Limmatquai gegen 18 Uhr ein 24-jähriger Peruaner eine Stichverletzung zu. Ein tatverdächtiger 22-jähriger Brasilianer wurde von der Stadt- und Kantonspolizei Zürich verhaftet. Auch gegen ihn wird wegen versuchter Tötung ermittelt.

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