Kleinkind stirbt nach Unfall mit Fahrerflucht

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Kleinkind stirbt nach Unfall mit Fahrerflucht

Die Ärzte konnten dem Jungen nicht mehr helfen

Das Kleinkind, das bei einem schweren Unfall auf der A3 verletzt wurde, hat nicht überlebt. Der Unfallfahrer war trotz des schwer verletzten Jungen auf der Rückbank vom Unfallort geflüchtet. Die Ärzte hatten stundenlang um das Leben des ein Jahr und neun Monate alten Kindes gekämpft, ihm letztlich aber nicht mehr helfen können. Es starb in einer Klinik in Düsseldorf.
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Kleinkind stirbt nach Unfall mit Fahrerflucht
Das Kleinkind, das bei dem schweren Unfall mit Fahrerflucht auf der A3 verletzt wurde, hat nicht überlebt.
© dpa, Polizei Düsseldorf, skm lof
Der Junge saß mit seiner Mutter im Auto eines Verwandten. Der Wagen war auf der Höhe der Autobahn-Raststätte Ohligser Heide in Richtung Solingen unterwegs, als der Unfall passierte. Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte der 47-jährige Autofahrer mit dem Kind und dessen Mutter (30) an Bord versucht, einen Lieferwagen von rechts zu überholen. Dabei raste er in den vorausfahrenden Lastwagen.

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Fahrer wurde nach Verfolgungsjagd von der Polizei gestoppt

Das Auto wurde schwer beschädigt, war aber offenbar nicht fahrunfähig. Der 47-Jährige gab nochmal Gas und setzte seine rücksichtslose Fahrt fort. Die Polizei nahm die Verfolgung auf und konnte den Rowdy erst mehrere Kilometer weiter auf der Autobahnabfahrt Solingen stoppen. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Erst dort konnten sich Rettungskräfte um das verletzte Kind kümmern. Er wurde in eine Spezialklinik gebracht, wo er nun verstarb.

Dem Unfallfahrer und der Beifahrerin war offenbar nicht aufgefallen, dass der Junge auf der Rückbank schwer verletzt war. Der leicht verletzte 47-Jährige leistete bei seiner Festnahme Widerstand und musste zu einer Blutprobe gezwungen. Die Ergebnisse davon liegen der Polizei noch nicht vor, wie eine Sprecherin mitteilte. Gegen den Fahrer wird nun wegen des Verdachts der Unfallflucht und fahrlässiger Tötung ermittelt. Er soll zudem ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs gewesen sein. Die 30-jährige Mutter des Kindes wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

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